Ein Glasvordach schützt Ihren Hauseingang vor Regen, Schnee und herabtropfendem Wasser, ohne den Eingangsbereich optisch zu verdunkeln. Durch die transparente und moderne Gestaltung eignet es sich sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude.

Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Glasarten, Befestigungen und Bauformen erhältlich sind, worauf es bei der richtigen Größe ankommt und welche Voraussetzungen die Hauswand für eine sichere Montage erfüllen muss. Bei uns finden Sie immer das passende Glasvordach – Jetzt kostenlos beraten lassen!


Ihr Eingangsbereich ist mehr als nur der Zugang zu Ihrem Zuhause – er ist das Erste, was Besucher sehen, und prägt den ersten Eindruck von Ihrem Haus oder Ihrer Immobilie. Warum also nicht ein stilvolles Glasvordach anbringen, das nicht nur gut aussieht, sondern auch Sie und die Fassade vor Regen und Witterung schützt?


Was ist ein Glasvordach?

Ein Glasvordach ist eine über dem Hauseingang befestigte Überdachung aus Sicherheitsglas. Es schützt den Bereich unmittelbar vor der Haustür vor Regen, Schnee und anderen Witterungseinflüssen. Gleichzeitig bleibt der Eingangsbereich durch das transparente Glas hell und offen.

Je nach Ausführung wird die Glasscheibe mit Zugstreben, Edelstahlhaltern, seitlichen Trägern oder einem durchgehenden Aluminiumprofil an der Fassade befestigt. Neben geraden Glasvordächern sind auch gebogene, freitragende oder individuell angefertigte Konstruktionen möglich.

Ein fachgerecht geplantes Glasvordach muss nicht nur optisch zum Gebäude passen. Entscheidend sind ebenso die verwendete Glasart, die Größe und das Gewicht der Scheibe, der Aufbau der Hauswand sowie die geeignete Befestigungstechnik.

Wir bieten Ihnen Glasvordächer nach Maß, individuelle Anfertigungen sowie geprüfte Qualität und Sicherheit nach AbP und DIN.



Welche Vorteile bietet ein Glasvordach?

Ein Glasvordach verbindet Wetterschutz mit einer zurückhaltenden und modernen Gestaltung. Im Vergleich zu geschlossenen Vordächern lässt es weiterhin viel Tageslicht in den Eingangsbereich.

Schutz vor Regen und Schnee

Das Vordach schützt Personen beim Öffnen und Schließen der Haustür und reduziert die direkte Belastung der Tür, der Türdichtungen und des angrenzenden Fassadenbereichs durch Niederschlag.

Voraussetzung dafür ist, dass das Vordach ausreichend breit und tief gewählt wird. Eine zu kleine Überdachung schützt häufig nur den unmittelbaren Türbereich, während seitlich einfallender Regen weiterhin auf Tür und Fassade treffen kann.

Heller Eingangsbereich

Durch das Glas gelangt weiterhin Tageslicht an die Haustür und in vorhandene Fensterflächen. Besonders bei Eingängen mit seitlichen Fenstern oder Oberlichtern ist das ein wesentlicher Vorteil gegenüber einer blickdichten Überdachung.

Moderne Optik

Glasvordächer lassen sich mit unterschiedlichen Fassaden, Haustüren und Baustilen kombinieren. Je nach gewünschter Wirkung können Halterungen aus Edelstahl, Aluminiumprofile oder farbig beschichtete Bauteile verwendet werden.

Individuelle Anfertigung

Breite, Tiefe, Glasart und Befestigung können an den Eingangsbereich angepasst werden. Dadurch sind neben Standardgrößen auch maßgefertigte Lösungen für breite Türanlagen, Seitenteile oder besondere Fassadensituationen möglich.



Wie ein Glasvordach Tür und Fassade vor Feuchtigkeit schützt

Ein ausreichend dimensioniertes Vordach reduziert die direkte Belastung von Haustür, Türrahmen, Anschlussfugen und angrenzender Fassade durch Regen. Zusätzlich kann es das Risiko nasser und rutschiger Flächen unmittelbar vor dem Eingang verringern.


Feuchtigkeit ist ein stiller Zerstörer, der Schimmelbildung, Materialschäden und langfristige Schäden an Ihrem Zuhause verursachen kann. Ein Vordach schafft eine geschützte Zone, die das Sicherheitsrisiko durch rutschige Oberflächen bei Regen auf Treppen und Gehwegen minimiert.


Welche Arten von Glasvordächern gibt es?

Glasvordächer unterscheiden sich vor allem durch ihre Befestigung und Konstruktion. Welche Variante geeignet ist, hängt von der gewünschten Optik, den Abmessungen und dem Aufbau der Hauswand ab.

Glasvordach mit Zugstreben

Bei dieser Bauform wird die Glasscheibe im vorderen Bereich durch Zugstreben gehalten, die oberhalb des Vordachs an der Fassade befestigt werden. Diese Konstruktion wirkt leicht und transparent, benötigt aber ausreichend tragfähige Befestigungspunkte über dem Vordach.

Vor der Auswahl muss geprüft werden, ob an den vorgesehenen Positionen Fenster, Rollladenkästen, Leitungen oder andere Bauteile vorhanden sind.

Glasvordach mit seitlichen Trägern

Hier liegt die Glasscheibe auf seitlichen Trägern beziehungsweise sogenannten Schwertern auf. Diese Bauweise ist besonders deutlich sichtbar und kann dadurch gezielt als gestalterisches Element eingesetzt werden.

Die Träger müssen sicher im tragfähigen Wanduntergrund befestigt werden. Eine Befestigung ausschließlich in Dämmung oder nicht tragfähigen Fassadenschichten ist nicht ausreichend.

Freitragendes Glasvordach

Freitragende Glasvordächer kommen ohne sichtbare Zugstreben im oberen Bereich aus. Die Glasscheibe wird meist in einem stabilen Wandprofil gehalten. Das sorgt für eine besonders reduzierte und moderne Optik.

Da hohe Kräfte auf das Profil und die Befestigung wirken können, sind ein geeigneter Wandaufbau und eine sorgfältige Planung besonders wichtig.


Durch die Verwendung hochwertiger Materialien, präziser Verarbeitung und deutscher Qualität bieten Glasvordächer aus unserem Sortiment zuverlässigen Schutz vor Wind und Wetter 🌧️

Welches Glas wird für ein Glasvordach verwendet?

Bei einem Vordach handelt es sich um eine Verglasung über einem Verkehrsbereich. Deshalb muss die Auswahl des Glases unter Sicherheits- und bautechnischen Gesichtspunkten erfolgen. Die konkrete Ausführung hängt von der Konstruktion, den Abmessungen und den geltenden technischen Anforderungen ab.


Verbundsicherheitsglas

Für Glasvordächer wird üblicherweise Verbundsicherheitsglas verwendet. Es besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch eine reißfeste Folie miteinander verbunden sind.

Wird das Glas beschädigt, bleiben die Bruchstücke weitgehend an der Folie haften. Dadurch wird das Risiko reduziert, dass größere Glasstücke unmittelbar herabfallen.

Klarglas

Klarglas lässt besonders viel Licht durch und sorgt für eine offene, transparente Gestaltung. Verschmutzungen, Wasserflecken und Ablagerungen können darauf allerdings deutlicher sichtbar sein.

Mattes oder satiniertes Glas

Mattiertes beziehungsweise satiniertes Glas lässt weiterhin Licht durch, ist jedoch weniger durchsichtig. Es kann sinnvoll sein, wenn das Vordach zusätzlich einen gewissen Sichtschutz bieten oder optisch zurückhaltender wirken soll.

Glas mit schmutzabweisender Beschichtung

Eine Glasbeschichtung kann die Anhaftung von Wasser und Verschmutzungen reduzieren und die spätere Reinigung erleichtern. Sie ersetzt die regelmäßige Reinigung jedoch nicht vollständig.



Wie groß sollte ein Glasvordach sein?

Die richtige Größe richtet sich nach der Breite der Haustür, vorhandenen Seitenteilen und der gewünschten Schutzwirkung. Ein Glasvordach sollte den zu schützenden Eingangsbereich möglichst vollständig abdecken.

Bei einer Haustür mit seitlichem Fenster ist es daher häufig sinnvoll, nicht nur die reine Türbreite, sondern die gesamte Tür- und Fensteranlage zu berücksichtigen. Andernfalls können Niederschläge weiterhin auf Seitenteile, Fugen und angrenzende Fassadenbereiche treffen.

Die richtige Breite

Das Vordach sollte mindestens so breit gewählt werden, dass Tür, Rahmen und empfindliche Anschlussbereiche ausreichend geschützt werden. Ein zusätzlicher seitlicher Überstand verbessert den Schutz vor schräg einfallendem Regen.

Wie groß dieser Überstand sein sollte, hängt von der Einbausituation, der Wetterseite und der Höhe des Vordachs ab.

Die richtige Tiefe

Eine größere Ausladung bietet grundsätzlich mehr Schutz vor Regen. Gleichzeitig steigen mit der Tiefe das Gewicht, die Windangriffsfläche und die Anforderungen an Konstruktion und Befestigung.

Die Tiefe darf daher nicht ausschließlich nach optischen Gesichtspunkten ausgewählt werden. Sie muss zum jeweiligen Vordachsystem und zur tragfähigen Befestigung passen.



Welche Wand eignet sich für die Befestigung?

Nicht jedes Glasvordach kann an jeder Fassade mit derselben Befestigung montiert werden. Vor der Bestellung sollte daher geklärt werden, aus welchem Baustoff die tragende Wand besteht und welche Fassadenschichten davorliegen.

Mauerwerk und Beton

Tragfähiges Mauerwerk oder Beton bieten grundsätzlich gute Voraussetzungen für eine sichere Befestigung. Welches Befestigungsmittel verwendet wird, richtet sich jedoch nach dem konkreten Untergrund, den auftretenden Lasten und dem gewählten Vordachsystem.

Wärmedämmverbundsystem

Bei einer gedämmten Fassade darf das Glasvordach nicht lediglich in der Dämmschicht befestigt werden. Die Lasten müssen mit einem geeigneten Befestigungssystem in den tragfähigen Wanduntergrund eingeleitet werden.

Außerdem müssen Wärmebrücken, Abdichtung und der Abstand zwischen Vordach und tragender Wand berücksichtigt werden.

Klinkerfassade

Bei einer Klinkerfassade muss festgestellt werden, ob es sich um tragfähiges Mauerwerk oder um eine vorgemauerte Fassadenschale handelt. Eine nicht tragende Vorsatzschale allein ist in vielen Fällen kein geeigneter Befestigungsgrund für die auftretenden Lasten.

Fertighaus oder Holzständerbauweise

Bei Fertighäusern und Holzständerwänden müssen die tragenden Bauteile hinter der Fassade bekannt und erreichbar sein. Die Befestigung muss gezielt in ausreichend dimensionierten tragenden Bauteilen erfolgen.

Deshalb sollten Wandaufbau und Befestigungspunkte möglichst bereits vor der Bestellung geprüft werden.



Was kostet ein Glasvordach?

Die Kosten eines Glasvordachs hängen von der Größe, der Glasstärke, der Konstruktion, dem Material der Halterungen und der jeweiligen Montagesituation ab. Standardmodelle in kleineren Abmessungen sind in der Regel günstiger als maßgefertigte oder freitragende Konstruktionen.

Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn spezielle Befestigungen für gedämmte Fassaden erforderlich sind, die Montage erschwert ist oder für die Arbeiten besondere Hebe- und Zugangstechnik benötigt wird.

Eine pauschale Preisangabe ist daher nur begrenzt aussagekräftig. Für eine belastbare Einschätzung sollten mindestens die gewünschte Größe, das Vordachmodell und der vorhandene Wandaufbau bekannt sein.

Pflege und Reinigung eines Glasvordachs

Auf einem Glasvordach sammeln sich mit der Zeit Staub, Pollen, Blätter, Vogelkot und mineralische Rückstände aus Regenwasser. Wie häufig eine Reinigung erforderlich ist, hängt unter anderem von der Neigung, der Umgebung und dem vorhandenen Baumbestand ab.

Für die Reinigung eignen sich klares Wasser, ein weicher Schwamm oder Einwascher und ein für Glas geeigneter Reiniger. Scheuernde Mittel und harte Werkzeuge sollten vermieden werden, da sie Glasoberflächen, Beschichtungen und Metallteile beschädigen können.

Auch Halterungen, Schraubverbindungen, Dichtungen und Wasserabläufe sollten regelmäßig kontrolliert werden. Auffällige Veränderungen oder lockere Bauteile sollten fachlich geprüft werden.


Häufige Fragen zu Glasvordächern

Kann ein Glasvordach an einer gedämmten Fassade montiert werden?

Ja, grundsätzlich ist eine Montage möglich. Die Befestigung darf jedoch nicht ausschließlich in der Dämmung erfolgen. Die auftretenden Lasten müssen mit einem geeigneten System in den tragfähigen Wanduntergrund übertragen werden.

Kann ein Glasvordach nach Maß angefertigt werden?

Viele unserer Glasvordächer können hinsichtlich Breite, Tiefe, Glasart und teilweise auch der Farbe der Profile oder Halterungen angepasst werden. Die möglichen Abmessungen hängen vom jeweiligen System und den statischen beziehungsweise technischen Vorgaben ab, Grundsätzlich ist eine Maßanfertigung jedoch möglich.

Wie wird Regenwasser abgeleitet?

Je nach Konstruktion läuft das Wasser über die Vorderkante, seitlich oder durch eine integrierte Regenrinne ab. Die Ausrichtung sollte so geplant werden, dass Wasser möglichst nicht unmittelbar vor der Tür oder auf stark genutzten Laufwegen abtropft.

Kann man ein Glasvordach selbst montieren?

Aufgrund des Gewichts der Glasscheibe, der Arbeiten über Kopf und der erforderlichen sicheren Befestigung ist eine Selbstmontage nur bei dafür vorgesehenen Systemen und mit ausreichenden Fachkenntnissen empfehlenswert.
Besonders bei großen Scheiben, gedämmten Fassaden oder unklaren Wandaufbauten ist eine fachgerechte Montage sinnvoll.

Wie lange hält ein Glasvordach?

Bei geeigneter Konstruktion, fachgerechter Montage und regelmäßiger Kontrolle kann ein Glasvordach viele Jahre genutzt werden. Die Lebensdauer wird unter anderem durch die Qualität der Materialien, die Belastung durch Witterung und den Zustand der Befestigung beeinflusst.



Beratung, Aufmaß und Montage durch Ha & Ha Glas

Als Fachbetrieb beraten wir Sie bei der Auswahl eines geeigneten Glasvordachs und prüfen die örtlichen Voraussetzungen für die Befestigung. Auf Wunsch übernehmen wir das genaue Aufmaß, die individuelle Planung, die Lieferung und die fachgerechte Montage.

Dabei berücksichtigen wir unter anderem die Größe der Türanlage, den Wandaufbau, vorhandene Dämmung, Rollladenkästen und weitere bauliche Besonderheiten.

Für eine erste Einschätzung können Sie uns Fotos des Eingangsbereichs, die ungefähren Maße und – soweit bekannt – Informationen zum Wandaufbau übermitteln.


Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail, telefonisch oder über die Schaltfläche Beratungstermin vereinbaren“.
Wir freuen uns über Ihre Anfrage.

Ablauf der Beratung & Montage bei Glasvordächern:

  • 1. Sie vereinbaren mit uns einen Beratungstermin 📅
  • 2. Wir bestätigen den Termin per E-Mail. ✅
  • 3. Vor Ort erfassen wir die Maße und prüfen den Wandaufbau sowie die möglichen Befestigungspunkte. 📝
  • 4. Anschließend wählen wir gemeinsam mit Ihnen ein geeignetes Glasvordach aus.
  • 5. Das Glas wird dann auf Maß angefertigt und wir bestimmen gemeinsam mit Ihnen einen Lieferzeitpunkt 🚚
  • 6. Meist Erfolgt die Montage 🛠️ direkt am Tage der Lieferung (wird aber Individuell abgestimmt)

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